Herzgespann

P1020617Ich besuchte  diesen Sommer einen riesigen Kräutergarten auf der Schwäbischen Alb, so viele tolle Pflanzen, hier das Herzgespann (Leider habe ich diese Pflanze noch nicht in meinem Garten).

Das Kräuterbuch, der “Hortus Sanitatis (1485) empfiehlt die Pflanze gegen Herzkrämpfe, Magendrücken und Engbrüstigkeit. Diese Anwendungen werden auch in späteren Kräuterbüchern genannt. P1020616Das Herzgespann wird zur Behandlung bei unregelmäßigen Herzschlägen und Herzklopfen angewendet. Es wirkt beruhigend, ausgleichend und leicht Blutdrucksenkend. Die Pflanzen werden zur Blütezeit geerntet. Dabei werden die oberen ca. 30 cm Blätter und Blüten geerntet. Im Schatten werden die Pflanzen getrocknet.

Tee:

Einen Teelöffel Herzgespannkraut mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und  zehn Minuten ziehen lassen dann abseihen.

Drei bis viermal täglich.

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4 Antworten zu Herzgespann

  1. Doris sagt:

    Hallo Claudia,
    hurra, noch jemand, der das Herzgespann für sich entdeckt hat. 🙂 Ich habe seit letztem Jahr eine Pflanze im Garten, nachdem sie mich in einer Kräutergärtnerei sehr hartnäckig angelacht hat. Den Namen hatte ich noch nie gehört, fand ihn aber interessant. Mein Herzgespann blüht sogar noch, habe ich heute gesehen, aber der Mehltau lässt sie nicht mehr so schön aussehen, die grünen Blätter. Gemacht habe ich dieses Jahr nichts draus, also keinen Tee oder so. Erst hatte ich keine Zeit und dann war eben der Mehltau schon da. Nächstes Jahr, mal sehen. Man sagt ja, dass einen die Pflanzen “anspringen”, die man gerade so braucht und da muss ich sagen, joah, so ein bisschen stimmt das auch, was die Beschwerdebilder angeht. 😉

  2. claudia sagt:

    Oh ja das stimmt, ich hoffe ich bekomme nächstes Jahr diese Pflanze. Machst du etwas gegen den Mehltau?
    Liebe Grüße
    Claudia

  3. Doris sagt:

    Hallo Claudia,
    nein, ich mache nichts dagegen. Der Gärtner, bei dem ich das Herzgespann gekauft hat, hat mir erklärt, dass das in unseren Breiten quasi unvermeidlich sei. Die Pflanzen kommen ursprünglich aus trockeneren und wärmeren Gegenden, in denen auch die Böden nicht so fett sind. Bei uns reichen die warmen Tagesstunden schon bald nicht mehr aus, um den Nachttau zu trocknen und dann kommt der Pilz, da kann man fast nichts machen. Bei den Ringelblumen ist es auch immer so. Ich habe mich mittlerweile so ziemlich damit abgefunden, gieße nur ab und zu mal mit Schachtelhalmtee. Vermutlich würde es was bringen, wenn man die Pflanze abschneidet und wieder durchtreiben lässt, aber auch nur bedingt, deshalb habe ich es gar nicht versucht.

    LG, Doris

  4. Strandsigi sagt:

    Wenn mir einer das gesagt hätte, dann hätte ich mir jahrelange Beta-Blocker erspart. Teechen schlürfen macht mehr Spaß als Tabletten zu nehmen 🙂

    Liebe Grüße
    Sigi

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