Saatgutrotation

Mein Brief ist eingetroffen. Vielen Dank an Alle . Es sind so tolle Sachen dabei- vielen lieben Dank liebe Viertelgärtnerin , so viel Arbeit – aber dadurch hast du viele Hobby-Gärtner glücklich gemacht- also mich auf jeden Fall

von Viertelgarten  Viertelgarten = Buschbohnen Domino

von Einstückarbeit.de  einstueckarbeit.de| = zweijährige Malve /Stockrose

von meingarten1.0  MeinGarten1.0 = gelbe Paprika +Blumenkohl

von Holundersache  holundersache| = Herzgespann

von Johanna jolumila  jolumila = Chili Jalepeno + Chili Golden Cayenne

von DeinSommerflieder  deinsommerflieder= rosa Bechermalve

von derhagenberg  derhagenberg = Feuerbohne Preisgewinner

von robinonaspade   robinonaspade= Anis-agastache

von biogartenqueen Biogartenqueen = Spitzkohl

von buchimkopf buchimkopf = Radieschen

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Saatgutrotation bei Viertelgarten

Freu mich schon.

Morgen gehts zur Post
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Zwischen den Jahren, Rauhnächte, Silvester

Ich wünsche Euch ein friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Start ins Neue Jahr

Seit der Einführung des gregorianischen Kalenders im Jahr 1582 ist Silvester der letzte Tag des Jahres. Der 31.12. hat seinen Namen von einem Papst, Papst Silvester war von 314-335 im Amt, er ist am 31. Dezember 335 in Rom gestorben. Silvester heißt übersetzt : Waldmensch.

Die Raketen-Knaller-Feuer-Feste am Jahresende haben alte germanische Wurzeln .Die Germanen glaubten, dass ihr gefürchteter Kriegs-Gott Wotan vor allem in der dunkelsten Jahreszeit sein Unwesen treibe. Der 31. Dezember liegt genau in der Mitte der so genannten “Rauhnächte”, die besonders lang und dunkel sind. Wotan, so glaubten die alten Germanen, zog an diesem Tag mit seinem wilden Gespenster-Heer durch die Lüfte.Die Germanen fürchteten die Silvesternacht und veranstalteten deshalb selbst ein “Höllenspektakel”. Jeder machte so viel Lärm, wie er nur konnte. Sie zündeten Holzräder an, die sie brennend ins Tal rollen ließen, um die Dunkelheit und die bösen Geister zu vertreiben.

Bei uns im Schwäbischen sagen wir zum 31.12. ” Altjahrsabend”

Um 24 Uhr läuten von den Kirchen alle Kirchenglocken das neue Jahr ein.

Als Rauhnächte bezeichnet man die Nächte zwischen dem 25. Dezember und dem 05./06. Januar. Nach altem Volksglauben  steht in dieser Zeit das Geisterreich offen, und die Seelen der Verstorbenen sowie die Geister haben Ausgang. Die bekannteste Tradition der Rauhnächte ist das Räuchern von Wohnungen, Gebäuden und Ställen. Zum Beispiel in der Silvester-Nacht räuchert man das Haus und den Hof und erbittet Segen für alle die darin wohnen. Es werden getrocknete Kräuter (Weihrauch, Salbei, Lavendel, Mistel, etc) und Harze auf einem Stück glühender Kohle  verbrannt . Geräuchert wird immer von unten ,im Keller anfangen,nach oben . Gut Lüften, damit das Negative abziehen kann! Im Haus durfte keine Unordnung herrschen, keine weiße Wäsche auf der Leine hängen  alles musste sauber und aufgeräumt sein.

Weit ver­brei­tet wa­ren be­stimm­te Wet­ter­wahr­sa­gungs­bräu­che, in­dem man sich an den Los­ta­gen (12 Tage v.25.12. bis 5.1.) „ei­nen Ka­len­der mach­te“. Das Wet­ter je­ner Zeit ist für das kom­men­de Jahr ma­ß­geb­lich, denn je­der der zwöl­f ­Ta­ge steht für ei­nen Mo­nat des Fol­ge­jah­res. So wie die Wit­te­rung an die­sem Los­tag zwi­schen 8 Uhr und 16 Uhr ist, so wird es auch in dem ent­spre­chen­den Mo­nat sein. Das Wet­ter des ers­ten Ta­ges ent­spricht al­so dem Mo­nat Ja­nu­ar, das Wet­ter des zwei­ten Ta­ges dem Fe­bru­ar usw. Nie­der­schlag an ei­nem der Los­ta­ge be­deu­tet, dass der  zu­ge­ord­ne­te Mo­nat eben­falls feucht wer­den wird. Son­nen­schein am Nach­mit­tag ei­nes Ta­ges ver­weist auf Tro­cken­heit in der zwei­ten Hälf­te des Monats. In­ter­essant ist, dass der 6. 01.­ ent­schei­det, ob die Wet­ter­vor­her­sa­ge der zwöl­f ­Los­ta­ge über­haupt zutrifft. Ist das Wet­ter an die­sem Tag tro­cken, dann stimmt  das Ora­kel , gibt es Schnee oder Re­gen, so stimmt die ganze Vorhersage nicht !Dem 13. Tag fällt nach die­sem Brauch ei­ne be­son­de­re Rolle zu.

Neben dem Feuerwerk hat an Silvester auch das Bleigießen Tradition. Die gegossenen Figuren sollen uns Hinweise auf Ereignisse im neuen Jahr geben.Wer auf Gesundheit im neuen Jahr bedacht ist, sollte sich Bleigießen nicht gönnen. Beim Erhitzen wird giftiges Bleioxid freigesetzt, das durch die Atemluft direkt in den Körper gelangt. Alternativen: Bienenwachs oder  Kaffesatz. Wer doch auf  Blei besteht, muss es später über den Sondermüll entsorgen…

In Spanien isst man zu jedem der zwölf Glockenschläge eine Traube  und wünscht sich etwas.

Griechen backen eine Münze in einem Brot ein.  Wer beim Verzehr  die Münze in einer Brotscheibe findet, der kann mit Glück für das ganze Jahr rechnen.

Hogmanay ,Schottland :dort gehen kurz nach Mitternacht junge Männer durch die Straßen – mit Whisky , Rosinenbrot und einem Stück Kohle. Man versucht dabei, der erste zu sein, der die Türschwelle eines Freundes überschreitet.
Steht so ein Nachtschwärmer vor der Haustür, muss man ihn hereinbitten, denn er bringt Glück für das neue Jahr.

Die Argentinier: vernichten alle alten Unterlagen , die nicht mehr gebrauchten Unterlagen / Papiere werden sorgsam in kleine Schnipsel zerrissen und aus dem Fenster geworfen.

Brasilien: Man feiert in weiß , der Farbe der Unschuld, der Reinheit und des Friedens. Die brasilianischen Frauen  werfen deshalb Blumen ins Meer und stecken Kerzen in den Sand ,rote für Glück in der Liebe, weiße für den Frieden und gelbe für Geldsegen.

China: Wie auch Koreaner und Vietnamesen feiern die Chinesen das neue Jahr mit Verspätung, immer am Tag des ersten Vollmonds nach dem 21. Januar. Sie feiern aber dann 3 Tage lang. Das Haus wird geputzt die Textilien erneuert. Das Haus wird mit roten Papierstreifen und goldenen Glückszeichen verziert.Die Fenster werden kurz vor Mitternacht geöffnet damit das Glück einzieht.

Bei uns wird am. 31.12. eine schön verzierte Neujahrsbrezel gebacken und am 1.1. verschenkt oder gleich zum Frühstück gegessen.

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Schlehenlikör, Herbstessig und Herztinktur

Blick in meinen Schlehenlikör, er muss noch 5 Wochen ziehen.

Herztropfen

Weißdorn Beeren mit 40 % Alkohol ansetzen ,ca. 4 Wochen lang-täglich schütteln.

Herbstessig aus WeißdornBeeren, Schlehen und Hagebutten mit Balsamicoessig

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Herbst oder doch Frühling?

Habe bei einem Spaziergang einen blühenden Apfelbaum gefunden. Im Hintergrund sieht man die Beeren eines Hartriegels. Im Garten blühen auch viele Frühlingsblumen. Dieser Sommer /Herbst war einmalig aber  für die Pflanzen bestimmt auch stressig. Mal sehen ob an Weihnachten Äpfel reifen 🙂

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Blog-Event: Sommer im Hexengarten 2018 : mein Lieblinkskraut

Ich will euch über den Brotklee berichten:

Brotklee hat einen ganz besonderer Geschmack. Mit Brotklee würzt man Brot, Quarkspeisen oder Kartoffeln. Die Pflanze nach ihrer Blüte trocknen. Erst während des Trocknungsvorganges entwickelt sich das besondere Aroma  anschließend wird das Kraut im Mixer zu Pulver gemahlen. Aber vorsichtig dosieren, er schmeckt ziemlich intensiv.

Vor 20 Jahren waren wir in Südtirol im Urlaub. Die Vermieterin unserer Ferienwohnung hat sehr leckeres Brot gebacken und uns damit versorgt. Das Brot war so herrlich würzig ,  ich habe nach den Brotgewürzen gefragt da hat sie mir eine Pflanze aus ihrem Garten ausgerissen und gesagt ich soll sie mitnehmen und trocknen. Das habe ich gemacht und auch ausgesät . Seither habe ich Brotklee 🙂

Er heißt auch Schabziegerklee aber er wurde mir als Brotklee vorgestellt 🙂

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Quirlblättrige Weißwurz

Heute zum 1. Mal in unserem Wald gefunden: auch Quirl Weißwurz genannt, gehört zur Familie der Spargelgewächse. Ist vorwiegend in schattigen Wäldern zu finden und wird bis zu 100cm hoch.

Wegen der relativ kurzen Kronröhre erfolgt die Bestäubung  durch Hummeln und durch langrüsslige Bienen und durch kleinere Falter .

Die stärkereichen Wurzeln können gekocht gegessen werden. Junge Triebe können wie Spargel zubereitet werden. Wegen der Giftigkeit würde ich darauf verzichten.

Die weißen glockenförmigen Blüten sind blattachselständig und zweigeschlechtig. Die Beeren sind erst rot dann schwarzblau. Die Pflanze ist giftig besonders die Beeren.

 

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Frühe Adonislibelle

Diese wunderschöne Frühe Adonisjungfer oder Adonislibelle hat mich heute besucht-ist sie nicht wunderschön.

Man kann sie von der Scharlachlibelle (rote Beine) anhand der schwarzen Beine unterscheiden.

Obwohl sie aufgrund ihrer Häufigkeit nicht gefährdet ist, steht die Art wie alle heimischen Libellen unter Naturschutz.

 

 

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Baumperlen

Achtung Suchtgefahr :

Baumperlen sind „Knubbel“ in verschiedenen Größen und Formen, die an Baumstämmen wachsen.  Am öftesten findet man sie an Buchen und  Bäumen mit  glatter Rinde. Baumperlen werden gebildet wenn der Baum eine Verletzung  ausheilt, oder einen Fremdkörper abkapselt.  Ist die Heilung abgeschlossen, fällt die Baumperle ab oder wird geerntet. Man sollte sie nur ernten wenn der Baum sie auch freiwillig hergibt.

So sehen Baumperlen am Stamm aus. (Selten mehrere )

Angeblich sollen Baumperlen schon den Keltischen Druiden bekannt gewesen sein die diese in Heilritualen einsetzten.
Die Knubbel sollen die Energie des Heilens in sich tragen, da der Baum seine Kraft in ihr Wachstum steckt, um sein Fortbestehen zu sichern.

Ich finde sie einfach wunderschön .

 

Meine Schätze: Im Vordergrund noch 2 unbehandelte, links entrindet und rechts fertige geölte Baumperlen.

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Die Haselnuss blüht

Einen Monat früher . Hier die männlichen und die weibliche Blüte der Haselnuss.

Die unscheinbare weibliche Blüte

Die männlichen Blüten und in der Mitte sieht man die kleine weibliche Blüte

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