Wiesenkerbel, Wilde Möhre,Hundspetersilie,Wiesenbärenklau,Wiesenkümmel,Breitblättriger Merk, Giersch, Schierling. Futterpflanzen weiß blühend

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Blatt vom Wiesenkerbel. Hat Sigi fotografiert Ich werde bald ein neues Foto einstellen , man kann nicht genau bestimmen ob es auch wirklich der Kerbel ist.

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Blüten und Blätter vom Wiesenkerbel

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Blüte Wiesenkerbel

Wiesenkerbel: Der Wiesen-Kerbel ist eine Pflanzenart aus der Gattung Kerbel, die zur Familie der Doldenblütler gehört.Wiesen-Kerbel besitzt ein Aroma, das an Petersilie erinnert. Früher hat man den Wiesenkerbel als Heilkraut verwendet: Kurierung von Leberleiden, Nierensteinen sowie Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden. Kann bis zu 150cm hoch werden. ABER ACHTUNG : kann mit dem giftigen Schierling und Hundspetersilie verwechselt werden Das Foto mit dem Blatt habe ich von Strandsigi

 

Wiesenbärenklau: Doldenblütengewächs , in ganz Europa verbreitet,kann bis zu 150cm hoch werden. Die Form der Blätter erinnert an die Tatzen eines Bären, die aufrechten, kräftigen, gerieften, hohlen Stängel dieser Heilpflanzen sind behaart. Die Heilwirkung :anregend, blutdrucksenkend, reguliert die Menstruation, verdauungsfördernd.

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Blatt und Stängel Wiesenbärenklau

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Blüte Wiesenbärenklau

Der Wiesen-Bärenklau kann bei empfindlichen Menschen durch den Kontakt mit der Pflanze eine Wiesendermatitis hervorrufen, vor allem im Zusammenhang mit Sonnenbestrahlung der Haut.

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Gierschblüte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Giersch:  Wer kennt es nicht dieses Weiße-Wurzel(Unkraut), heißt auch Dreiblatt. Familie der Doldenblütler der Name kommt aus dem Griechischen bezieht sich auf die Gestalt der Blätter, die an einen Ziegenfuß erinnern ( botanischer Gattungsname Aegopodium). Er erreicht eine Wuchshöhe von 30-100cm. Giersch kann als Salat oder Gemüse zubereitet werden ( erinnert an Spinat/Petersilie), er enthält viel VitaminC,Kalium, Karotin und Eisen. Ein gutes Erkennungsmerkmal beim Giersch ist der dreieckige Stängel siehe Foto.

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Giersch-Blatt

 

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Stängelform ist dreieckig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hundspetersilie Sie ist auch ein Doldenblütler und wird bis zu 100 cm hoch.Da von der Hundspetersilie kein Nutzen ausgeht, nannte man sie abwertend Hundspetersilie.( Die Blätter könnte man mit der Gartenpetersilie verwechseln) Der Gattungsname Aethusa entspringt dem griechischen Wort aitho für brennen und weist auf den scharfen Geschmack der Pflanze hin. Diese Pflanze ist giftig:Sie enthält das Alkaloid Aethusin, das mit dem im Schierling  enthaltenen Coniin vergleichbar ist.

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Blatt und Stängel der Hundspetersilie

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Samen der Hundspetersilie

Die Pflanze ist auch für Pferde, Rinder und Kühe, Schweine, Hunde und Katzen, Hasen, Kaninchen Meerschweinchen und für Vögel stark giftig. Diese Pflanze hatte noch keine Blüte -Blütenfoto folgt bald. Die Blüten der verschiedenen weiß blühenden Doldenblütler ähneln sich alle aber an den Blättern kann man Unterschiede erkennen.

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Blüte der Hundspetersilie

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Hundspetersilie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Blatt vom Großen Merk

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Blüte vom Großen/Breitblättrigen Merk

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Breitblättriger Merk oder auch GroßerMerk

 

ist ein Doldenblütler. Eine Sumpfpflanze die an Gräben ,auf Schlammböden und an Ufern von Seen gedeiht. Wird bis zu 150 cm hoch. Wurzel und Früchte sind giftig.  Kann man an den Blättern sehr gut erkennen eventuell Verwechslung mit Giersch. Siehe Fotos.

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Dieser Breitblättrige /Große Merk wächst an einem Graben im Wald.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schierling -Gefleckter Schierling

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Blüte des gefleckten Schierlings

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Ein Blatt des Gefleckten Schierlings

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Stängel des gefleckten Schierlings

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Stängel (unterer Teil ) Gefleckter Schierling

Der Gefleckte Schierling ist sehr giftig. Aus der Familie der Doldenblütler. Er erreicht Wuchshöhen von 80 cm bis zu 2 Metern. Ein gutes Erkennungsmerkmal ist ein intensiver Geruch nach Mäuse-Urin und die fleckigen Stängel. Sokrates wurde 399 v. Chr. zum Tode durch den aus unreifen Früchten gewonnenen Schierlingssaft hingerichtet. Die Pflanze ist auch für Pferde, Rinder und Kühe, Schweine, Hunde und Katzen, Hasen, Kaninchen und Meerschweinchen sowie für Vögel stark giftig. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wilde Möhre

Die wilde Möhre ist eine zweijährige und stark krautige Pflanze ,Doldenblütler, die Wuchshöhen von bis zu 1,40 Meter erreichen kann. Jedoch ist sie meist kleiner, zwischen 50 und 100 cm . Die Pflanze bildet die so genannten Wurzelrüben aus, die zum Teil aus einer bleichen Hauptwurzel bestehen.

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Blüte der Wilden Möhre mit der dunklen Möhrenblüte in der Mitte

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Kraut der Wilden Möhre

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Wurzel der Wilden Möhre

Gut erkennbar ist die Wilde Möhre ( wenn die Dolden ganz aufgeblüht sind) an der schwarzpurpur farbigen Möhrenblüte in der Mitte(siehe Bild).

 

Die wilde Möhrenwurzel ist essbar, im 1. Jahr (vor der Blüte) ernten in Eintöpfen….

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es fehlt mir noch der Wiesenkümmel, wenn jemand Fotos für mich hätte wäre toll 🙂 Unten im Kommentar von Laetitia ist ein Link mit Foto Wiesenkümmel. Dankeschön

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19 Antworten zu Wiesenkerbel, Wilde Möhre,Hundspetersilie,Wiesenbärenklau,Wiesenkümmel,Breitblättriger Merk, Giersch, Schierling. Futterpflanzen weiß blühend

  1. Strandsigi sagt:

    Hier kann man ja immer mehr lernen 🙂
    Wird Zeit, dass Du darüber ein Buch schreibst, das kann ich dann überall mit hin nehmen und sofort kontrollieren. 😀
    War längere Zeit nicht online, hatte hier etwas zu regeln.
    Ich sollte aber jetzt wieder regelmäßiger auftauchen 😀

    Wünsche Dir schöne Pfingsttage!

    Liebe Grüße
    Sigi

    • Astrid Regina sagt:

      Es ist schön, hier von zuhause aus alles in Groß betrachten und lesen zu können. Deine Fotos und Beschreibungen sind ausgezeichnet gut! Schön, dass ich hierher gefunden habe! Ich dachte genau wie du, Sigi: Ich bräuchte was für draußen zum Mitnehmen! Ist doch ziemlich mühsam auf dem kleinen Display vom Mobiltelefon.
      Und folgende Büchlein hab ich für meine große Tochter und mich erstanden und kann sie nur wärmstens empfehlen:
      “Essbare Wildkräuter und ihre giftigen Doppelgänger” heißt eines der Bücher ISBN 978-3-440-12623-3 KosmosNaturführer
      “Wildkräuter & Wildfrüchte” bestimmen leicht gemacht, ISBN 978-3-7742-6318-5 GU Kompass
      und das winzige Büchlein “Essen von der Wiese” mit den gängigsten “Unkräutern” und vielen einfachen, leckeren Rezepten! ISBN 978-3-89798-206-2
      Jetzt halte ich diese kleinen Schätze in Händen und stöbere darin herum. Weil mir ein Bild nicht deutlich genug war, (weil zu klein, aber auch weil meine Augen nicht mehr die besten sind) fand ich auf die Website von Claudia (so heißt auch meine Schwester die inzwischen Rohköstlerin ist). Freut mich, dass ich diesen Blog gefunden habe. Hatte einfach nur “gefleckter Schierling” in die Suchmaschine eingegeben. Liebe Grüße

      • claudia sagt:

        Hallo Astrid

        Danke für den netten Kommentar. Essen von der Wiese habe ich mir direkt bestellt.
        Liebe Grüße
        Claudia

  2. claudia sagt:

    Hallo Sigi
    Hab dich schon vermisst. Dieser Blog ist mein “Buch ” hihihi
    Auch dir ein wunderschönes Pfingsten – es soll ja endlich sehr warm werden.
    Gruß Claudia

  3. Doris sagt:

    Es soll nicht nur, es IST sehr warm. 🙂 Liebe Claudia, Du tust wieder der Menschheit was Gutes, indem Du über die ganzen unterschiedlichen Pflanzen erklärst. Finde ich super. Schöne Pfingsten!

    • claudia sagt:

      Hallo Doris
      Danke für deinen lieben Kommentar. Ich bin selbst erschrocken wie ähnlich sich die Doldenblütler sind. Und vor allem manche so stark giftig!
      Pfingsten war soo heiß aber heute Morgen hatten wir schon das erste Gewitter ( kühle Luft)
      Liebe Grüße
      Claudia

  4. Laetitia sagt:

    Hier ist der gewünschte Wiesenkümmel, Photo darfste gerne verwenden:
    https://laetitiamantis.wordpress.com/2015/06/17/carum-carvi-wiesenkummel/

  5. Tatjana Mittermayer sagt:

    Hallo,
    vielen Dank für die tollen Informationen.
    Vielleicht könntst Du mir helfen, da ich auf unserer Pferdeweide einen großen Bereich mit einer Pflanze habe die dem Hundskerbel sehr ähmlich sieht, allerdings keine Blüten hat , alles was an anderen Gräsern wachsen würde stark verdrängt. Die Pferde meiden die Stelle und hinterlassen dort nur ihre ” Äpfel” . Gibt es ein dem Hundskerbel artverwandtes Gewächs welches keine Blüten hat und auch eher kleinwüchsig ist?
    Vielen Dank, Tatjana

  6. Alexander sagt:

    Hallo liebe Kräuterfreunde,
    Beim Lesen dieses Artikel ist mir aufgefallen, dass Aethusin mit Coniin verglichen wird. Das ist nicht gut. Sie haben chemisch gesehen keine Ähnlichkeit, absolut gar keine! Aethusin ist nicht einmal ein Alkaloid, es ist ein Polyin und als solches eher dem Falcarinol des breitblättrigen Merks ähnlich.
    Ebenfalls den Polyinen zugehörig, aber ungleich giftiger sind Oenanthotoxin aus dem Wasserfenchel und Cicutoxin aus dem Wasserschierling (Cicuta virosa).

    In der mittelalterlichen Kräterkunde wurde der Wasserschierling mit dem gefleckten Schierling meistens gleichgesetzt, aber diese Pflanzen sind botanisch nicht näher verwandt und ihre Toxine unterscheiden sich zu 100%, sie haben nichts gemein.

    Diese Polyine sind auch dahingehend gefährlich, dass sie im Gegensatz zu den stickstoffhaltigen Alkaloiden des echten, gefleckten Schierlings sich weder durch einen üblen Geruch, noch durch Bitterkeit verraten.
    Der Wasserschierling gilt aber als eine der gefährlichsten Pflanzen Deutschlands, ein einzelner Bissen der Wurzel führt zu epileptischen Anfällen oder gar zum Tod durch Atemstillstand, während ein Walnussgroßes Stück tödlich für Rinder und Pferde sein kann.
    Vorsicht also! Doldenblütler sind verwirrend und oft sehr gefährlich.

    mfg, Alexander :3

  7. Jurek sagt:

    Hoi Claudia!
    Ich habe eine Pflanze gefunden, von der ich zu 99% überzeugt bin, dass es Wiesenkerbel ist. Das einzige was mich jetzt noch stutzig macht sind die Bilder, die du vom Wiesenkerbel gepostet hast. Gemäss Illustration aus Wikipedia (Siehe angehängte Website) habe ich die Pflanze richtig bestimmt. Das Blatt auf deinem Bild sieht aber ganz anders aus!
    Weisst du was hier los ist?

    Liebe Grüsse

    Jurek

    • claudia sagt:

      Hallo Jurek
      Das Foto habe ich von Strandsigi zugeschickt bekommen. Du hast Recht es ist nicht eindeutig als Kerbel zu identifizieren. Die Stängel sind zwar nicht rot gefleckt wie vom Schierling…. Ich werde ein eigenes machen und einstellen. Du kannst es auch noch am Blütenstil unterscheiden:
      Wiesenkerbel: gekerbt und behaart und beim Schierling glatt und meistens rot gefleckt.
      Danke und liebe Grüße
      Claudia

  8. Sus Reeg sagt:

    Die Beschreibungen sind sehr gut und ich kann mit allen etwas anfangen ohne Botanico studieren zu müssen. Danke fürs einfachmachen

  9. Taurarwen sagt:

    Sehr gut und schön erklärt, es fehlt aber auch die spanische Kerbel oder Süsskraut! Sieht sehr ähnlich aus und ist eine alte Heilpflanze. Man trifft sie heute nicht mehr sehr oft an, als ich noch Kind war wuchs sie in der Schweiz bei vielen Bauernhöfen. Ich hätte Fotos, kann sie aber so nicht teilen.

    • claudia sagt:

      Hallo
      Sehr interessant was für Süßkraut meinst du? Das atztekische Süsskraut habe ich im Garten hat aber eine andere Blüte.Den Wiesenkerbel habe ich fotografiert den spanischen kenne ich gar nicht. Muss ich mal nachlesen, Danke für die Info

      Liebe Grüße
      Claudia

  10. Krischan sagt:

    Hallo zusammen,

    hat jemand von euch schon einmal etwas über Hundekerbel gehört?

    Liebe Grüße
    Krischan

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