Flachblättriger Mannstreu

Flachblatt-Mannstreu : die Blaue Edeldistel, auch Mannstreu genannt (Eryngium planum)Die Pflanze ist zweijährig und treibt im ersten Jahr eine Rosette mit gestielten, herzförmigen Blättern aus. Erst im zweiten Jahr erscheinen in einer neu gebildeten Grundblattrosette die Blütenstände.Sie wird bis zu 1m hoch und hat unterschiedliche Blattformen unten herzförmig und stängelumfassend und die oberen Blätter sind tief eingeschnitten und tragen Stacheln.P1020683

Das Mannstreu ist eine Heilpflanze hilft bei Erkrankungen der Atemwege ,Husten, Keuchhusten soll auch bei Blähungen helfen.

Die Pflanze hat distelartiges Aussehen, gehört aber mit den anderen Eryngiumarten zur Familie der Doldengewächse

Für  Teezubereitung :  können Wurzelstock als auch das Kraut verwendet werden. Zur Behandlung von Atemwegserkrankungen empfiehlt sich Tee aus der Wurzel . Auch bei Nieren- und Blasensteine, Schwierigkeiten beim Wasserlassen, häufiger Harndrang und leichte Blasenentzündungen  soll der Tee helfen.

Er hat  eine besonders beruhigende, husten- und krampfmindernde Wirkung bei Keuchhusten. Die Wurzel kann alleine oder als Zusatz in Teemischungen verwendet werden.

Früher wurden die “Distelköpfe” zum Fliegenfangen im Winter an der Decke der Stube (oder des Tanzsaales) aufgehängt, wo sie sich beim leisesten Luftzug  bewegten. (Wie das funktionieren soll habe ich noch nicht herausgefunden, vielleicht wurden die Fliegen durch die Bewegung verjagt 🙂  )

Leider ist die Pflanze sehr selten und fast nur in den Küstengebieten anzutreffen ( Sigi vielleicht findest du sie 🙂  ) aber dieses Exemplar habe ich im Alb-Gold Kräutergarten auf der Schwäbischen Alb fotografiert , mal schauen ob die nicht auch bei mir nächstes Jahr wächst .P1020682

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6 Antworten zu Flachblättriger Mannstreu

  1. Doris sagt:

    Hallo Claudia,
    von dieser “Distel” habe ich noch nie gehört und sie gleich mal in meinem Heilpflanzenbuch nachgeschlagen. “Es gibt nicht viele Heilkräuter mit einer so ruhmreichen Vergangenheit wie Mannstreu.” heißt es da, denn im Altertum und Mittelalter wurde die Pflanze vielseitig eingesetzt, nämlich unter anderem als Aphrodisiakum, gegen Menstruationsbeschwerden und bei Magenbeschwerden. Die Wirkung bei Keuchhusten ist anscheinend erst seit neuerer Zeit bekannt.
    Ich bin gespannt, ob Sigi sie vielleicht findet. Er kommt wohl vom Balkan und ist in Ostdeutschland wild zu finden, ansonsten eher …. gar nicht. Kein Wunder, dass wir hier im tiefen Süden den Mannstreu gar nicht kennen. 😉

    Viele Grüße,
    Doris

    • claudia sagt:

      Hallo Doris

      Du hast die Schwäbische Alb vergessen 🙂 dann schaff ich es auch bei mir im Nordschwarzwald ( Hoffentlich). Aber ich habe mir das Gleiche gedacht : noch nie gehört oder gesehen und so viel Heilkraft.
      Gruß Claudia

  2. Strandsigi sagt:

    Huhu Claudia 😀
    Ist es vielleicht diese hier? Aber die Ger hatte geschrieben, dass das die “filzige Klette” ist. Wenn beides ein und dasselbe ist, dann wüsste ich, weshalb und wie man die zum Fliegenfangen benutzt hat 😀

    Liebe Grüße
    Sigi

  3. claudia sagt:

    Hallo Sigi
    Das Mannstreu blüht blau und die oberen Blätter sind zackiger aber wie geht das mit Fliegenfangen, ist das klebrig,
    Ger hat Recht das ist die filzige Klette. Huch das ist so interessant 🙂
    Bin gespannt wie das mit den Fliegen geht.
    Gruß Claudia

    • Strandsigi sagt:

      Huhu Claudia,
      ich dachte, wenn das die filzige Klette ist, dann könnten die Fliegen doch an der hängen bleiben. Da sind so klebrige Fäden dran, die sie so verfilzt aussehen lassen.
      Also muss ich weiter suchen 😀

      Liebe Grüße
      Sigi

  4. claudia sagt:

    Stimmt du hast Recht,freiwillig spießen sich die Mücken bestimmt nicht auf 🙂
    Übrigens habe ich heute Morgen diese Mannstreu bestellt, das heißt 2014 habe ich eine neue tolle Pflanze und kann vieles ausprobieren ( auch die Fliegenfalle )

    Gruß Claudia

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