Okra eine uralte Gemüsesorte

Ich habe im letzten Jahr bei Marcels Samenrotation mitgemacht und habe von Marcel Okrasamen erhalten. Die 1. Okrapflänzchen habe ich jetzt umgetopft.

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Nun habe ich mal nachgelesen was das eigentlich für eine Gemüsepflanze ist: Die Okra heißt auch Gemüse-Eibisch und  ist aus der Familie der Malvengewächse . Sie stammt aus dem Hochland Äthiopiens.

Die Okra ist eine der ältesten Gemüsepflanzen. Sie wurde schon vor mindestens 3000 Jahren von den Ägyptern an den Ufern des Nils kultiviert, angebaut wird sie aber wohl schon seit 4000 Jahren.

Beim Kochen gibt die Schote eine schleimige Substanz ab, die sich zum Eindicken von Speisen eignet. Ohne Schleim geht es auch dann kann man die Okras  fünf Minuten in Essigwasser blanchieren (vorher Spitze kappen und Stielansatz entfernen) und danach mit kaltem Wasser abschrecken oder vor der Verarbeitung 1–2 Stunden ganz in kaltem Zitronenwasser wässern.

Getrocknete Okra-Stücke werden auch zum Binden von Ragouts oder Saucen benutzt, indem man sie einfach mitkochen lässt. Perfekt zum Kalorien reduzieren ( statt Mehl)

Die reifen Samen der Früchte können auch geröstet gegessen oder als Kaffeeersatz verwendet werden.

Auch optisch schön anzusehen, tragen die bis zu 2,50 Meter hohen Sträucher grossegelbe Blüten mit violettem Kern, aus denen sich die grünen, fingerartigen Kapselfrüchte entwickeln.
Im Internet habe ich auch noch folgendes gefunden:

  • Okra ist toll um Ihrem Haar Sprungkraft zu verleihen. Der Länge nach aufgeschnittene Okras kochen, bis das Gebräu sehr schleimig wird. Erkalten lassen und ein paar Tropfen Zitronensaft hinzufügen, dann ins Haar geben. Nach ein paar Minuten auswaschen und das Haar bekommt extra Sprungkraft.  Wird natürlich ausprobiert!
  • Okraschoten sind echte Schlankmacher. Gerade einmal 19 Kilokalorien und 0,2 g Fett verbuchen 100 g dieses Gemüses.
  • Okraschoten sind sehr ballaststoffreich. Mit etwa 4,9 Gramm auf 100 Gramm fegen diese pflanzlichen Fasern durch den menschlichen Verdauungstrakt und befreien ihn von belastenden Substanzen, die wir mit ungesunden Nahrungsmitteln und Umweltgiften aufnehmen. Im Darm binden sie Cholesterin, Giftstoffe, Fette, Bakterien und Mikroorganismen. Mit der Ausleitung dieser schädlichen Stoffe und dem erhöhten Stuhlvolumen können die in Okra enthaltenen Ballaststoffe unsere Verdauung regulieren, unser Sättigungsgefühl normalisieren, Übergewicht und Diabetes  entgegenwirken als auch aktiv vor Infektionen schützen und Darmkrebs vorbeugen.

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6 Antworten zu Okra eine uralte Gemüsesorte

  1. Anette Muck sagt:

    Hallo Claudia,
    das ist ja lustig, dass Okra dem Haar mehr Sprungkraft verleihen soll. Hätte ich nicht getippt :). Bin gespannt, was du darüber berichtest! Der Keimling sieht ein bisschen so aus wie eine Gurke, oder?

    Kompliment für dein neues Layout. Gefällt mir 🙂

    Liebe Frühlingsgrüße aus dem Norden
    Annette

    • claudia sagt:

      Ohja, ich habe leider noch keine Okra gefunden, aber ich bin sehr gespannt.
      Danke für das Kompliment , bald will ich wieder neue Fotos einsetzen.
      Liebe Grüße
      Claudia

  2. Doris sagt:

    Liebe Claudia,
    wie so oft lerne ich wieder etwas völlig Neues bei Dir. Okra kommt in einem meiner amerikanischen Kochbücher vor, meine ich (vielleicht verwechsele ich das jetzt aber auch gerade); jedenfalls wusste ich nie so genau, was das ist. Dank Deiner Hilfe hat sich das nun geändert. 🙂 Ist doch der Wahnsinn, wenn man sich überlegt, wie alt die Pflanze schon ist, oder? Irre. Ich bin immer wieder platt, wie lange es viele Pflanzen schon auf der Erde gibt.

    Viele Grüße!
    Doris

    • claudia sagt:

      Hallo Doris
      Wenn die Samenrotation von Marcel nicht gewesen wäre, hätte das mit den Okra entdecken noch etwas gedauert….
      Mich hat das auch fasziniert – seit 3000 Jahren bewusster Anbau, und jetzt endlich bei mir gelandet hihihi
      Gruß Claudia

  3. Strandsigi sagt:

    Huhu Claudia, ja, da bin ich wieder, melde mich auch noch mal per E-Mail. Dauert aber noch, hab hier ne Menge aufzuholen 😉 Ich glaube, ich muss mal gucken, ob es hier auf der Insel irgendwo Okras gibt, wegen meinem Diabetes 😀

    Liebe Grüße
    Sigi

    • claudia sagt:

      Ach wie schön , dass du wieder da bist 🙂
      Ja ich hoffe auch, dass ich auf dem Markt bald Okras bekomme , meine Pflänzchen sind jetzt ca. 20cm hoch.
      Claudia

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