Sanikel

Sanikel ist mein Lieblingskraut. In einem alten Heilkräuterbuch habe ich das 1. Mal über Sanikel gelesen, dort stand: dass wenn man abends ins Gulasch ein paar Blätter Sanikel gibt am nächsten Morgen ein ganzer Braten im Topf liegt. Die Bauern würden ihre schrundigen Hände mit Sanikelblättern einreiben oder in einem Sanikelsud baden, die Wunden würden sich danach schneller schließen.

Natürlich habe ich das auch ausprobiert und es stimmt. Wenn ich im Garten arbeite und  eine kleinere Verletzung am Finger habe wickle ich mir Sanikelblätter um die Wunde. Nach meinem Empfinden heilt die Verletzung wirklich viel schneller.

Der Wald – Sanikel (Sanicula europaea) ist die einzige in Europa heimische Art. Blütezeit: Mai – Juni. Sammelzeit: Blätter vor der Blüte und zur Blütezeit. Blätter und Blüten sammeln. Sanikel kann man auch innerlich als Tee anwenden. Ein Blätteraufguss mit Honig gesüßt soll gegen: Husten, Magen – Darmbeschwerden, reinigt den Körper von ungesunden Säften.

Inhaltsstoffe:  Sanikuloside, Pflanzensäure und wenig ätherisches Öl.

 

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