Natternkopf und Ochsenzunge

NatternkopfVor ein paar Tagen habe ich diese Pflanze auf dem Blog von Strandsigi gesehen und war ganz neidisch. Jetzt habe ich auch eine in Natura entdeckt ( auf einem Flugplatz ). Leider konnte ich nicht näher an die Pflanze aber dieses “Blau” wunderschön. Der Gewöhnliche Natternkopf blüht von Mai bis Oktober an trockenen , steinigen Fluren und an sandigen Plätzen . Die geöffnete Einzelblüte mit ihrem vorgestreckten, gespaltenen Griffel wirkt wie der Kopf einer züngelnden Schlange, weshalb die Pflanze auch ihren Namen trägt. Darüber hinaus glaubte man früher fälschlicherweise, dass sie eine heilende Wirkung bei Schlangenbissen hat. Ausserdem wurde die Wurzel des Natternkopfes zum Färben verwendet. Man kann mit der Wurzel rot färben.Der Natternkaopf wird kaum als Heilpflanze verwendet. Seine Heilwirkungen sind jedoch ähnlich wie die von Boretsch und Beinwell. Dieses wunderschöne Foto habe ich von Strandsigi bekommen. Hier erkennt man genau die wunderschöne Farbe, im Hintergrund das müsste die Ochsenzunge sein (habe ich auch noch nie in echt gesehen) eine Pflanze, deren Wurzel einen roten Farbstoff zum Färben von Salben lieferte (wird heute aber nicht mehr genutzt). Also 2 wunderschöne Stauden die rot färben können. Der Name Ochsenzunge bezieht sich auf die rau behaarten Blätter, die an die raue Rinderzunge erinnern   P1020370

Dieser Beitrag wurde unter Natürlich Färben, Uncategorized abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Natternkopf und Ochsenzunge

  1. Doris sagt:

    Das ist wirklich ein schönes Blau. Den Natternkopf habe ich auch noch nie gesehen, glaube ich. Es sind wohl auch Raublattgewächse, so wie Borretsch und Beinwell auch. Ab sofort wird Ausschau gehalten.

    Schönen Sonntag!
    Doris

  2. Strandsigi sagt:

    Siehste ma, brauchste nich mehr neidisch zu sein 😀
    Ich muss mal wieder an die Brücke, vielleicht hat der eine sich ja mittlerweile vermehrt 😉 Kannst gerne das Foto von mir haben um hier dazu zu tun 🙂

    Liebe Grüße
    Sigi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert